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Satteldruck Pad
Wenn der Sattel dem Pferd nicht richtig passt und auf den Pferderücken drückt, entsteht durch die Quetschung der Haut und der Unterhaut Satteldruck. Auch ein passender Sattel, der falsch aufgelegt wurde kann zu Satteldruck führen. Dreckige, nicht richtig sitzende oder geknickte Satteldecken, oder ein zu fest angezogener Sattelgurt können auch zu Satteldruck führen.
Viele denken das Schabracken, Satteldecken, oder Pads den Satteldruck verhindern können. Das ist leider ein Irrtum. Normalerweise kann ein Sattel, welcher dem Pferd passt auch ohne eine Unterlage auf den Pferderücken platziert werden. Der Talg und der Schweiß des Pferdes sind aber für die meisten Materialien aus denen heutzutage die Sättel bestehen schädlich. Die Qualität der Sättel würde darunter leiden, und das Material würde rissig und brüchig.
Als Polsterung zwischen Sattel und Pferderücken können je nach Reitstil und Art des Sattels, Schabracken, Satteldecken, Pads oder Western–Pads verwendet werden. Dazu ein optimal passender Sattel und der Satteldruck kann zu gut wie nicht entstehen.
Es gibt druckresorbierende Gelpads, die unter einen nicht ganz passenden Sattel gelegt werden können. Sie schaffen einen Ausgleich und können einen etwaigen Satteldruck entgegen wirken.
Als Alternative gibt es noch die Protector-Pads. Sie bestehen aus einem speziellen Schaumstoff. Durch die Körperwärme des Pferdes passt er sich optimal dem Pferderücken an, und verteilt den Druck des Sattels optimal.
Es gibt auch die Möglichkeit selber ein Pad herzustellen, mit dem man die Passform des Sattels überprüfen kann. So sieht man wo der Sattel besonders großen Druck ausübt.
Anleitung und Anwendungstipps gibt es hier, unter "Selbstgemachtes". Man legt das fertige Pad direkt auf den Pferderücken, unter die Decke und unter dem Sattel. Auch bei baumlosen Sätteln, oder Westernsätteln bitte direkt auf den Pferderücken legen und nicht auf das Polster.
Dann wird circa 30 Minuten in allen Gangarten geritten. Beim Auf- und Absteigen bitte darauf achten, das nicht am Sattel gezogen wird und sich nicht in die Steigbügel gehangen wird. Also am besten über eine Leiter, Bank oder ähnliches aufsteigen und auch wieder so herunter. Sonst wird das Ergebnis verfälscht.
Wer sich nicht ganz sicher ist, ob der Sattel für sein Pferd passt, kann das durch verschiedene Tests abklären lassen. Dazu gibt es konventionelle und computergestützte Analyseverfahren. Gerne können Sie mich zu diesem Thema kontaktieren. Zusammen finden wir die passende Methode um zu schauen, ob der Sattel für Ihr Pferd passt.

