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Bindehautentzündung
Die Bindehautentzündung kann bei einem Pferd sehr häufig vorkommen. Wie stellt man sie beim Pferd fest? Zum einen ist die Bindehaut gerötet, es juckt und es kommt zu vermehrtem Tränenfluss. Manchmal sind auch Schwellungen rund um das Auge zu beobachten. Das Pferd versucht sich dauernd das Auge zu reiben, indem es an Gegenständen entlang reibt.
Wie kommt es zu einer Bindehautentzündung?
Zum einen können Fremdkörper durch das Futter in das Auge gelangen, aber auch das Reiten auf staubigem Sandböden fördert eine Bindehautentzündung. Dann kommen natürlich noch Zugluft, Insekten und alles, was in das Auge des Pferdes kommen kann, dazu.
Die Behandlung der Bindehautentzündung:
Es gibt zwei Möglichkeiten der Behandlung. Bei der äußerlichen Behandlung wird mit Salbe oder Tropfen versucht die Entzündung in den Griff zu bekommen. Hier hat sich Augentrost als entzündungshemmendes und beruhigendes Medikament hervorragend bewährt.
Möchte man die Bindehautentzündung von innen behandeln, dann empfehlen sich Augentrost-Milchzuckertabletten, die direkt auf oder unter die Zunge des Pferdes gegeben werden.
Zusätzlich zu beiden Behandlungen kann Vitamin A oder Nachtkerzenöl gegeben werden. Nachtkerzenöl reguliert hierbei die Tränenflüssigkeit, wenn das Pferd immer wieder unter trockenen Augen leidet. Auf keinen Fall sollte das Auge mit Kamille ausgewaschen werden. Hier kommt es oft zu Allergien am Auge. Wenn man das Auge auswaschen will, dann nur mit klarem Wasser. Unterstützend kann bei diesen Behandlungen auch eine Pferdeosteopathin zu Rate gezogen werden. Sie verfügt über vielfältige Behandlungsmöglichkeiten und kann dem Tier sicherlich schnell helfen.
Wie kann man einer Bindehautentzündung vorbeugen?
Auf jeden Fall sollte vermieden werden, dass das Pferd bei starkem Wind auf der Weide steht oder dass extreme Zugluft im Stall herrscht. Ebenfalls sollte auch auf staubiges Heu und Streu verzichtet werden. Das Pferd sollte bei starkem Fliegenbefall eine Fliegenkappe tragen, damit keine Bakterien übertragen werden und bei Pollenflug sollte das Tier möglichst im Stall bleiben.