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Ladendruck
Der Ladendruck beim Pferd ist keine wirkliche Krankheit, sondern viel mehr eine Falschbehandlung des Pferdes. Was versteht man denn nun unter der Lade beim Pferd?
Beim Pferd befindet sich die Lade im Maul, also genauer gesagt der Raum zwischen Schneide- und Hackenzähnen im Unterkiefer. Im Bereich der Lade sind keine Zähne. Daher kann an dieser Stelle die Trense gut angelegt werden. Legt man aber ein unpassendes oder auch ungeeignetes Mundstück, welches sich an der Trense befindet in das Pferdemaul, dann kann es durch eine ruckartige Zügelführung zum Ladendruck kommen.
Der Ladendruck ist als eine Entzündung, die sehr akut auftreten kann, aber durch eine falsche Behandlung auch sehr schnell chronisch werden kann.
Wie erkennt man den Ladendruck?
Erstes Anzeichen ist eine entzündende Mundschleimhaut. Manchmal treten auch Geschwüre auf, die blutig oder gar eitrig sind. Fachleute streiten sich noch um das Entstehen des Ladendrucks. Einige sagen es kommt durch unsachgemäße Behandlung, andere wiederum sind der Meinung, durch eine falsche mechanische Belastung konnte es soweit kommen. Auf jeden Fall ist klar, das Tier hat Schmerzen und muss behandelt werden.
Hier kann unter Umständen auch eine Pferdeosteopathin helfen. Sie kann mit sanften Mitteln versuchen, dem Tier Erleichterung zu verschaffen. Durch eine gezielte Behandlung verschafft sie dem Tier eine schnelle Linderung der Beschwerden und kann auch Ratschläge geben, wie solche Verletzungen in Zukunft vermieden werden. Sie bietet für Mensch und Tier einen umfassenden und kompetenten Service, hierzu gehören auch kurze Wartezeiten.
Auf jeden Fall ist es ratsam, sofort die Zügel sanfter zu führen und auch das Mundstück im Pferdemaul zu überprüfen. Das Tier sollte erst mal nicht mit der Trense oder einem sonstigen Maulstück geritten werden. Am Besten man gönnt dem Tier eine Ruhephase, in der sich die Lade wieder erholen kann und Entzündungen zurückgehen. Hier helfen oftmals Tinkturen gegen Entzündungen und Ruhe für das Pferd.